DOMINIK

Keiner steht besser


Sortenbeschreibung


Züchter: Bauer

Dank seiner exzellenten Ertrags- und Qualitätseigenschaften in Verbindung mit erstklassiger Standfestigkeit und Gesundheit hat sich DOMINIK seit seiner Zulassung 2003 bewährt und breite Akzeptanz in der Praxis gefunden (22.750 ha Anbaufläche 2007).

Standfestigkeit:

Dominik eignet sich sehr gut für Qualitätsprogramme die den Verzicht eines Wachstumsreglers vorschreiben. Die überdurchschnittliche Halmstabilität von DOMINIK hat sich bewährt und verspricht eine reibungslose Ernte.

Dominik_SB_2008_Part_1

Ertrag:

DOMINIK ist sehr ertragsstark. Er erreicht die höchst vergebene Einstufung im Kornertrag (APS 8). Mehr Ertrag bedeutet mehr Gewinn je Hektar!

Futterwert:

Dank hoher Fettgehalte ist Hafer sehr schmackhaft und energiereich. DOMINIK ist auch hier spitze.

Dominik_SB_2008_Part_2

Quelle: LSV Bayern 2006, Bewertung nach drei Prüfjahren, Standfeste Sorten (APS max. 5)

Nematoden:

Hafer gilt als beste Wirtspflanze für Getreidezystennematoden. Nach einer Untersuchung der Biologischen Bundessanstalt im Jahr 2005 erwies sich DOMINIK als einzige Sorte die nicht dafür anfällig ist.

Abreife:

DOMINIK reift gleichmäßig in Korn und Stroh und eignet sich für alle Haferstandorte.

DOMINIK = Kornertrag x Standfestigkeit

DOMINIK Profitipp

Produktionsziel

Haferproduktion mit hohem Deckungsbeitrag auf allen Standorten dank idealer Kombination von Ertrag und Kernausbeute.

Sortentyp

Gelbhafer, Qualitäts- und Ertragstyp mit hohem Futterwert

Saatzeit

Ende Februar bis Anfang April
(möglichst früh, um die Winterfeuchte gut auszunutzen)

Aussaatstärke

in Abhängigkeit von Termin und Bodenbeschaffenheit

300 – 350 Körner/m²

N-Düngung

Etwas höhere N-Gaben wegen guter Standfestigkeit möglich

 

zur Saat:

50 – 70 kg N/ha (je nach Vorfrucht und Nminin)

 

EC 25 – 29:

30 kg N/ha

Wachstumsregler

Aufgrund überdurchschnittlicher Standfestigkeit kann der ortsübliche Aufwand in der Regel verringert werden. DOMINIK eignet sich auch sehr gut für Qualitätsprogramme die den Einsatz von Wachstumsregulatoren ausschließen

 

Norddeutschland:

EC 38 – 47:

1,0 – 1,5 l/ha CCC

 

Süddeutschland:

EC 37 – 47:

0,8– 1,3 l/ha CCC

Pflanzenschutz

Bei durchschnittlichen Resistenzeigenschaften orientieren sich gezielte Fungizidmaßnahmen am Befallsdruck.

TIPP

Die gute Standfestigkeit erleichtert den Anbau auf Gülleflächen und in windigen, rauen Lagen!

N-Verteilung

Die Gaben sollten dem Standort, der Witterung und der Pflanzenentwicklung angepasst werden.

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Alle Darstellungen erfolgen nach besten Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Die dargestellten Daten und Grafiken geben Erkenntnisse wieder, die im Rahmen von Landessortenversuchen, Wertprüfungen und eigenen Versuchen gewonnen wurden. Selbst bei größter Sorgfalt können wir nicht garantieren, dass diese Ergebnisse unter allen Praxisbedingungen wiederholbar sind. Sie können daher nur als Entscheidungshilfen dienen.


Datum: 02.12.2008
Quelle: http://www.igpflanzenzucht.de/content/content2.php?CatID=77&NewsID=451&lang=de